Über mich

Mein Name ist Steffen Pfingstag (geboren 1967), ich bin verheiratet und habe drei Kinder.

Nach Abitur 1987 und Zivildienst, u.a. in der Beschäftigungstherapie im psychiatrischen Landeskrankenhaus Weinsberg, studierte ich Forstwissenschaften in Freiburg und schloss dort 1994 mit Diplom ab.

Danach entschied ich mich zum Theologiestudium an der evangelischen Missionsschule Unterweissach (1995-2000) unter anderem mit den Fachbereichen Pädagogik, Psychologie und einem darin integrierten Grundkurs der Biblisch-Therapeutisches Seelsorge (BTS), deren heutige Nachfolgeorganisation die Bildungsinitiative (BI) ist.

Mit Abschluss der Kirchlichen Aufbauausbildung auf der Karlshöhe/Ludwigsburg 2003 darf ich mich Diakon in der Evangelischen Landeskirche Württemberg nennen.

Davon abgesehen bin ich seit 20 Jahren einer der Gemeindeleiter in der Akzente-Gemeinde Sulzbach/Murr innerhalb des evangelischen Kirchenbezirks Backnang.

Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung zum Christlichen Lebensberater bei der Bildungsinitiative (BI) und damit einen landeskirchlich anerkannten Berater-Abschluss.

Ich verantworte die seelsorgerliche Lebensberatung in unserer Gemeinde und betrieb vor meiner Selbstständigkeit 2021 20 Jahre lang eine gut laufende Beratungspraxis innerhalb meines Dienstauftrages als Seelsorger, Berater und Coach.

Seit 2016 habe ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie. Es war mir wichtig, die Genehmigung zum therapeutischen Arbeiten zu erlangen.

2017 belegte ich eine Fortbildung bei dem Diplom Psychologen Christof T. Eschenröder über die Therapieform des EMDR und bin nach wie vor überwältigt von der Kraft dieses Verfahrens bei einer Vielzahl von psychischen Belastungen.

Durch regelmäßige Supervisionen (6x im Jahr) sorge ich mich selbst um meine psychische Gesundheit und empfange darin immer wieder Fortbildungseinheiten.

In meinen Beratungs- und Therapiegesprächen verfolge ich den Ansatz der Klientenzentrierten Gesprächsführung mit den drei wichtigen Säulen Wertschätzung und Akzeptanz, Echtheit sowie Empathie (Einfühlen in die Welt der Klienten).

Zudem orientiere ich mich am Ansatz der Lösungsorientierten Beratung. Deshalb bildet ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit die Anwendung der Kognitiven Verhaltenstherapie.

Ich kenne meine Grenzen und arbeite mit Ärzten und Kliniken zum Wohle meiner Klienten zusammen. In manchen Fällen z.B. bei akuten bipolaren affektiven Störungen, bei mittel- bis schweren Depressionen oder Suizidalität verweise ich konsequent zum Facharzt oder an die Klinik. Sobald die Klienten wieder stabiler sind, übernehme ich gerne die therapeutische Begleitung nach der Klinik zum Übergang in das alltägliche Leben und zur Wiedererlangung der vollen Handlungsfähigkeit.

Geprägt vom christlichen Menschenbild lege ich das Augenmerk auf fachliche Kompetenz in meinen therapeutischen Ansätzen und bin überzeugt davon, dass eine vertrauensvolle Atmosphäre im Gesprächs-Setting unabdingbar für einen erfolgreichen Verlauf desselben ist.